Die städtebauliche Rahmenplanung für das Großvorhaben wurde bereits 1994 begonnen. Auf 300 ha wurden in 3 Bauabschnitte gegliederte Gewerbeflächen für Industrieansiedlungen insbesondere aus dem Logistik- und Recyclingbereich angelegt. Das GVZ hat durch die Ansiedlung des Porsche-Werkes im Jahr 1998 einen enormen Entwicklungsschub erfahren. Mit der Standortentscheidung für das neue BMW-Werk zugunsten von Leipzig zwei Jahre später, wuchs der Entwicklungsdruck erheblich, weitere Industrie- und Gewerbeflächen für die Ansiedlung potentieller Zulieferindustrie bereitzustellen.

Der Bereich zwischen GVZ und Flughafen besitzt aufgrund der siedlungsstrukturellen und verkehrsräumlichen Lage bedeutende Entwicklungspotenziale. Zur besseren Steuerung der Gewerbeansiedlungen hat die Stadt Leipzig ein Rahmenkonzept in Auftrag gegeben, das die Entwicklung und die planungsrechtliche Sicherung der Flächen über Bauleitplanverfahren vorbereiten soll. Im Hinblick auf die Bedeutung des Nordraumes für die Stadt Leipzig als wichtigsten Wirtschaftsraum stellt die Eingriffskompensation einen besonderen Schwerpunkt dar. Daher bezieht sich in ein wesentlicher Teil der Planungsaussagen auf den Schutz und die Entwicklung von Natur und Landschaft und soll vor allem der Vorbereitung des Ausgleichsmanagements dienen.

Unsere Leistungen

  • Struktur- und Nutzungskonzept mit abschnittsweisen und zeitlichen Realisierungsstufen
  • Verkehrskonzept
  • Grünkonzept einschließlich ökologischer Bilanzierung Bestand / Planung
  • Stadttechnisches Konzept einschließlich eines grundsätzlichen Lösungsvorschlages zur Entwässerungskonzeption des westlichen Erweiterungsgebietes

Größe Plangebiet: ca. 500 ha

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Stadtplanungsamt

Planung: 11/2001 – 06/2002