Nachrichten getagged: Landschaftsarchitektur

Hauptsache Merseburg

Von , 2012/08/06 13:03

Urkunde: Weinpatenschaft 2012, planart4Unter der Überschrift ist ein Artikel in der Mitteldeutschen Zeitschrift am 03.08.2012 erschienen.

2 Veranstaltungen wurden in bzw. an der Domgalerie „Kunsthaus Tiefer Keller“ am 31.07.2012 präsentiert. Zum einen wurden im Rahmen einer Vernissage Arbeiten von Rainer Zille gezeigt Weiterlesen> Hauptsache Merseburg

Veranstaltungen+Publikationen

Von , 2011/10/06 10:44

An dieser Stelle präsentieren wir ein paar ausgesuchte Veranstaltungen und entsprechende Publikationen unseres Büros.

AKTUELL:
Artikelveröffentlichung im wohnbund informations Heft II+III 2012, das unter dem Thema: „Urbane Zukünfte“ stand.

Beitrag:
Vom „Konservierten Stadtquartier“ zum Quartier mit Zukunft

Basisorientierte Stadtentwicklung in Chemnitz

Was ist zu tun, wenn Wohnraum nicht nachgefragt wird und ganze Straßenzüge in wichtigen Innenstadtlagen durch anhaltenden Leerstand zu verfallen drohen?
In Chemnitz taucht dieses Problem hauptsächlich in einigen innerstädtischen Teilgebieten der Gründerzeit auf. Dort haben die Altbaubestände inzwischen zwar einen Sanierungsstand von ca. 75% erreicht, aber in Abhängigkeit vom Standort sind Teile der Altbaugebiete aufgrund rückgehender Bevölkerungszahlen und des sehr entspannten Wohnungsmarktes vom Verfall bedroht.

Die Einwohnerzahl von Chemnitz ist im Zeitraum von 1995 bis 2010 von 265500 auf 240 000 EW gesunken …

Sie erhalten hier den ganzen Artikel als komplettes PDF.Dokument (1,5 MB) >wohnbund_urbane_zukunft_2012s

 

Eine aktuelle Publikation zu unserem Projekt: Konserviertes Stadtquartier, das als Pilotprojekt in das
Bundesprogramm der Nationalen Stadtentwicklungspolitik aufgenommen wurde und das wir mit dem Verein Stadthalten-Chemnitz durchführen,
finden Sie unter folgendem Link>>

 

2010 – November

Aufbau einer Agentur: Eigentümer-Nutzer Kooperation in Chemnitz
Vortrag bei den 6. Leipziger Wohnprojekte Tage in Leipzig

Das Projekt “StadtWohnenChemnitz“ ist ein Modellvorhaben im Rahmen des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs-und Städtebau“ (ExWoSt), das in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Integriertes Wohnen e.V. und in Kooperation mit der Architektenkammer Sachsen 2006  sowie unserem Büro entwickelt wurde.

Der Arbeitskreis Integriertes Wohnen e.V. ist Initiator und Träger des Forschungsprojektes. Die Federführung sowie die Projektentwicklung/ -koordinierung hat Frau Dipl.-Ing. Ines Senftleben, Architektin für Stadtplanung als Vorstandsmitglied des AKIW verantwortlich übernommen.

 

 

2010 – Oktober
Stadtumbau am Sonnenberg – Generationsgemischte Freiraumnutzung
Ein Vortrag im Rahmen der BDLA-Reihe

Szenario der Entwicklung entlang der Augustusburger StraßeAuszug aus dem Vortrag:
Imagewandel kann nur vermittelt werden, wenn es auch an Bilder geknüpft ist, über die eine Idee transportiert wird. Sie kennen das alles aus der Werbung. Denken Sie nur an die LILA Kuh von Milka oder den markigen Spruch von Ikea „Wohnst Du noch oder lebst Du schon! Auch wir wollen für den Stadtteil Sonnenberg werben und Bilder vermitteln.
Die Bunten Gärten vom Sonnenberg können dafür ein Leitmotiv sein. Wir haben uns dafür eines Ausspruchs von Keith Haring bedient, den wir für das Großvorhaben Sonnenberg als passend empfinden: „Nichts ist erfrischender als ein Sprung über die Grenzen“

2010 – August
WORKSHOP mit der Stadtverwaltung und Bürgern/innen von Merseburg

04+05.12.2008
Teilnahme am Workshop: „Kunst im öffentlichen Raum – Common property / Allgemeingut“, in Leipzig,
Workshop mit 5 Künstler/innen

 

 

3 Raum Park

Von , 2011/07/30 12:23

 

Auf einem innerstädtischen Areal, wo ehemals ein 50 m langer Plattenbaukomplex stand, wurde mit einem moderaten Budget, ein Nachnutzugskonzept für einen Park entwickelt. Vor der Realisierung wurde die Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt der Stadt Chemnitz und dem Sanierungsträger WGS für den ca. 1300 m2 großen Park vorgenommen.

Die Idee:
Der 3-RAUM-PARK versteht sich als „freier Raum“! Seine Intention ist es, nicht zu reglementieren, sondern zu animieren Er offeriert dem Besucher die 3-Räume zu entdecken und selbst anzueignen.

Offene Räume laden zum Spielen oder zum Verweilen ein. Ausstattungselemente sind u.a. 2 Aktionswände, die den Räumen und dem Park den Namen verleihen und ihn zonieren. Der Gestaltungsansatz war, in Form von Zonen eine gewisse Reminiszenz an gewesenem zu verdeutlichen (Eingänge + Ausblicke schaffen, wo die Spuren des ehemaligen Gebäudes „Eingänge/Fenster“ existierten).

Vis á vis vom Körnerplatz gibt er dem Besucher die Möglichkeit, einzutreten. Robuste Elemente fördern die Langlebigkeit und stellen Platzhalter für substituierbare Objekte dar.

In seiner Reduktion bewahrt er seine Eigenständig im umgebenden Stadtbild und nimmt durch seine dezente Einfassung mit Hainbuchen, keine trennende, aber eine solitäre Stellung ein. Gleich Paravents fungieren die Hainbuchen hier zwischen öffentlichem und privatem Raum.

In diesem Park sind 3 Exponate des Steinernen Waldes platziert. Diese wurden von dem Museum für Naturkunde Chemnitz Herr Dr. Rössler gestiftet. An diesem Ort werden nun historische Spuren wieder sichtbar gemacht. Die ersten professionellen Graffitis an unseren Aktionswänden wurden von dem Graffitisprayer Georg Schatz erstellt.

Am 16.12.2009 fand die Übergabe mit dem Bauherrn, Vertretern der Stadt und der Presse statt.

Den Artikel aus der Freien Presse finden sie hier >>

Bauherr: Sächsische Wohnungsgenossenschaft SWG
Ausführung: Fa. Laabs & Co.

Bunte Gärten

Von , 2011/07/23 15:30
2006-2007:
Ausgangssituation und unser planerische Ansatz für die “Vertiefende städtebauliche Rahmenplanung”Da die Rahmenplanung “Bunte Gärten vom Sonnenberg” eine weitere Untersetzung des Bedarfs der notwendigen Sport-und Freiflächen insbesondere nach altersabhängigen und geschlechterdifferenzierten Bedürfnissen liefern sollte, wurden die Schülerbefragungen in verschiedenen Klassenstufen durchgeführt. Damit wurden die in den Schulen die Altersgruppen der 12-16 Jährigen erreicht. Neben der Befragung in den Schulen hat die Mobile Jugendarbeit im Stadtteil Sonneberg ältere Jugendliche im Alter zwischen 18-28 Jahren befragt.

Insgesamt wurden 180 Jugendliche zwischen 11 und 28 Jahren befragt (Zusammenarbeit mit: Frau Dr. S. Heydenreich). 128 Schüler wurden an Schulen interviewt, 52 Jugendliche im Rahmen von Straßeninterviews.

Der erarbeitete Ausstattungskatalog für die ” Bunten Gärten ” widerspiegelt die Wünsche der befragten Kindern und Jugendlichen vom Sonnenberg und fand bei der Realisierung Berücksichtigung .

Bunte Gärten vom Sonnenberg

Der Gesamtplan mit den 3 Karrees entlang der Augustusburger Straße: Entwurf: planart4

Der wesentliche Abstimmungsprozess zu einzelnen Fragen der Projektkoordinierung erfolgte im Rahmen der Lenkungsgruppe Sonnenberg mit den Wohnungsunternehmen GGG und SWG, dem Amt für Baukoordination und dem Stadtplanungsamt. Die Bunten Gärten sollen ebenso eine Sogwirkung auf Kinder und Jugendlichen auf die benachbarten Stadtteile, wie das Lutherviertel oder das Yorckgebiet besitzen.

Für die Bunten Gärten wurde neben einem Farb- und Materialkonzept auch ein Beleuchtungskonzept entwickelt, das insbesondere eine Nutzung in den Abendstunden ermöglichen soll. Das Bild der Bunten Gärten vom Sonnenberg soll nach außen Offenheit, Transparenz, Klarheit und Kommunikationsfähigkeit verkörpern. Primäres Ziel der vorliegenden Planung war es, dass das Image des Sonnenbergs durch die Etablierung der “Bunten Gärten” eine Metamorphose durchmacht und somit eine Aufwertung erfährt.

Bunte Gärten bei Nacht

Beleuchtete Plexiglasscheiben verleihen der Promenade und den begleitenden Bäumen bei Nacht eine entsprechende Stimmung. Aus dem Beleuchtungskonzept.

Offene Räume -open space – mit einzelnen individuellen Rückzugsräumen, die Intimität gewähren, verbinden sich hier selbstverständlich mit offenen Freizeitbereichen und entwickeln so behutsam die Bunten Gärten und das NEUE IMAGE vom Sonnenberg.

Der prägnante Übergang der Tschaikowskistraße wird durch zwei Torbögen definiert. Sie rahmen gleichzeitig den Bereich ein, der mit einem neuen Bodenmaterial versehen wird. Dieser wird zusätzlich mit LED-LICHTBÄNDERN im Boden ausgestattet.

 

Größe Plangebiet:      ca. 2,3 ha

Auftraggeber:           Stadt Chemnitz, Stadtplanungsamt

Planung:                   07/2006-03/2007

 

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