Auf einem innerstädtischen Areal, wo ehemals ein 50 m langer Plattenbaukomplex stand, wurde mit einem moderaten Budget, ein Nachnutzugskonzept für einen Park entwickelt. Vor der Realisierung wurde die Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt der Stadt Chemnitz und dem Sanierungsträger WGS für den ca. 1300 m2 großen Park vorgenommen.

Die Idee:
Der 3-RAUM-PARK versteht sich als „freier Raum“! Seine Intention ist es, nicht zu reglementieren, sondern zu animieren Er offeriert dem Besucher die 3-Räume zu entdecken und selbst anzueignen.

Offene Räume laden zum Spielen oder zum Verweilen ein. Ausstattungselemente sind u.a. 2 Aktionswände, die den Räumen und dem Park den Namen verleihen und ihn zonieren. Der Gestaltungsansatz war, in Form von Zonen eine gewisse Reminiszenz an gewesenem zu verdeutlichen (Eingänge + Ausblicke schaffen, wo die Spuren des ehemaligen Gebäudes „Eingänge/Fenster“ existierten).

Vis á vis vom Körnerplatz gibt er dem Besucher die Möglichkeit, einzutreten. Robuste Elemente fördern die Langlebigkeit und stellen Platzhalter für substituierbare Objekte dar.

In seiner Reduktion bewahrt er seine Eigenständig im umgebenden Stadtbild und nimmt durch seine dezente Einfassung mit Hainbuchen, keine trennende, aber eine solitäre Stellung ein. Gleich Paravents fungieren die Hainbuchen hier zwischen öffentlichem und privatem Raum.

In diesem Park sind 3 Exponate des Steinernen Waldes platziert. Diese wurden von dem Museum für Naturkunde Chemnitz Herr Dr. Rössler gestiftet. An diesem Ort werden nun historische Spuren wieder sichtbar gemacht. Die ersten professionellen Graffitis an unseren Aktionswänden wurden von dem Graffitisprayer Georg Schatz erstellt.

Am 16.12.2009 fand die Übergabe mit dem Bauherrn, Vertretern der Stadt und der Presse statt.

Den Artikel aus der Freien Presse finden sie hier >>

Bauherr: Sächsische Wohnungsgenossenschaft SWG
Ausführung: Fa. Laabs & Co.